Inklusion & DiversitätStadtentwicklung

Stadtentwicklung mit echten Perspektiven für ein Duisburg mit Zukunft

Stadtentwicklung mit echten Perspektiven für ein Duisburg mit Zukunft.

Unser gemeinnütziger Verein „Duisburg blickt durch“ engagiert sich auch, wenn größere städtebauliche Projekte vorbereitet werden. Wohn- und Freiraumflächen unserer Stadt müssen zukünftig ganz neuen höherwertigen Anforderungen gerecht werden. Sowohl die veränderten klimatischen Bedingungen als auch die Teilhabe aller Einwohner mit ihren aktuellen Bedarfen müssen hierbei berücksichtigt werden. Die geringen Flächen in einer Industriestadt wie Duisburg sollten daher langfristig fair und klug entwickelt werden. Moderne umweltfreundliche Verkehrskonzepte sind grundsätzlich so zu entwickeln, dass sie den Bedürfnissen aller entsprechen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass einige Gruppen bislang benachteiligt wurden. So haben beispielsweise Menschen mit Behinderung heute noch viel zu viele Einschränkungen, um sich frei bewegen zu können, ähnliches gilt für Personen, die kein Kraftfahrzeug besitzen; sei es, weil sie sich bewusst umweltfreundlich bewegen wollen oder aufgrund ihrer finanziellen Ausstattung, einfach nicht anders können. Hier mischen wir uns ein, mit allen unseren derzeit nutzbaren Mitteln. Das heißt wir fordern immer wieder eine Stadtplanung mit Perspektiven, die in erster Linie aus der Sicht der Menschen mit Behinderungen, mit Migrationshintergrund, Familien mit Kindern, Älteren usw. erfolgt, Diversität ist dabei nicht zu vergessen. Erst dann wird es ein lebenswerter Raum für alle. Deshalb muss der Anteil der sozial Schwächeren ausdrücklich mit abgebildet sein. Wir sind überzeugt, dass eine solche städtebauliche Projektierung insbesondere für junge Familien sehr attraktiv ist und für ein Duisburg mit Zukunft steht. An innovativen Ideen mangelt es uns dabei nicht:

  • Mit Mitteln der IGA 2027 oder auch anderen Fördergeldern das Fahrradwegenetzt ausbauen, um die Gäste der IGA u.a. mit Fahrrad-Rikschas transportieren zu können. Das heißt breite Fahrradwege, die auch von Lastenräder problemlos genutzt werden können. Fahrrad-Rikschas können zukünftig die Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr werden, des Weitern den Autoverkehr minimieren. Beispielsweise könnten regelmäßige Krankentransporte so umgesetzt werden.
  • Stadtteileinkaufsstraßen, die durch geringe Nachfrage an Ladenlokalfläche verlieren, könnten bessere Kundenfrequenz erhalten, in dem die am Rand liegenden leerstehenden Immobilien in Behinderten gerechte Wohnungen umgewandelt werden. Gleichzeitig können die neunen Bewohner die direkte Nähe zu Lebensmittelverkauf, aber auch weiteren Versorgungen wie Frisör und Café besser genießen. Hier gibt es bereits Fördergelder, die nur abgerufen werden müssten.
  • Fahrradgaragen direkt am Haus und echte Spielstraßen vor der Tür, sind weitere Anforderungen für ein rundum Wohlfühlen in zeitgemäßen Sektoren. Auto-Durchfahrten sollten dort nur in besonderen Fällen erlaubt sein, um so auch autofreie Stadtteile zu erhalten. Diese sind für Familien mit Kleinkindern besonders attraktiv, aber auch für Menschen mit Behinderung könnte „autofrei“ ein besonderer Anreiz sein, sich gefahrloser und freier bewegen zu können.

Darüber hinaus unterstützen wir Menschen auch direkt bei der Einforderung ihrer Rechte und geben Hilfestellung, bei der Beantragung von Förderungen. Ganz nach dem Motto:

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